Blut aus Nord – Ethereal Horizons\n\nBin schon länger aus dem Thema Black Metal raus, da sich mittlerweile alles immer im Kreis dreht und im gewissen Alter auch eine gewisse Sturheit einhergeht, welche neue Musikgruppen den Einstieg ins Gehör erschwert. Und mal ehrlich, bei Klassikern wie alte BaN, Darkthrone, Emperor und Dissection wird es schwer sich noch gut daneben zu platzieren.\nWenn der Kopf hinter BaN Vindsval dann aber was raushaut, spitze ich die Ohren. Die letzten Experimente waren für mich eher durchwachsen. Eigentlich war der letzte Brecher wirklich die Memoria Vetusta III. Zwar schaffte es auch gelegentlich Hallucinogen auf die Anlage, aber Paein bleibt ein Meisterstück, direkt nach dem Konzeptalbum Ultima Thule!\n\nZurück zur neuen Veröffentlichung Ethereal Horizons – ein kurzes reinhören auf Bandcamp (https://blutausnord.bandcamp.com/album/ethereal-horizons) verschaffte schonmal die normale Spitze von 20 Sekunden zu überbrücken. Ich war gebannt, wie ich es schon lange nicht mehr wahr. Bereits nach dem Opener war das Album bereits erworben und lief in bisheriger Dauerschleife hoch und runter. Hier passt einfach wieder alles und es reiht sich in der Stimmigkeit direkt nach Ultima Thule ein. In meinen Augen sind UT und EH die besten Black Metal Alben die es bisher gab UND geben wird.\nDer Sound nimmt einen direkt mit, diesmal nicht roh abgemischt sondern sehr druckvoll. Passend um die Atmosphäre einzufangen. Die Riffs ziehen sich quer durch alle Lieder, die Harmonien welche vereinzelt auftauchen und das Klangbild – ich schwärme. Wer etwas für Black Metal übrig hat – holt es euch! Besser wird es 2025 nicht mehr, und 2026 auch nicht.
Blut aus Nord – Ethereal Horizons
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