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KI und der Bürger…

Nun beschweren sich die erstem Ämter, daß der Bürger wohl die KI nutzt um sich ggf. Recht zu verschaffen. War es vorher einfacher, den nicht-beamten-deutsch-sprechenden Bürger gleich abzubügeln, kann er sich – danke Gesetze – mit KI „wehren“. Es folgt das Gejammer, daß die Beamten überfordert sind. Nichts für ungut, liebe Staatsangestellte – aber aus eigener Erfahrung weiß ich wie zermürbend Schreiben etc. sein können – und bei sicherer Rechtslage, hilft die KI euch auch weiter…

https://www.golem.de/news/steigende-fallzahlen-ki-anschreiben-werden-zum-problem-fuer-verwaltungsbehoerden-2608-212050.html

Nett gemeint, aber…

… einen Schwimmkurs als Online Kurs anzubieten, ist doch wenig sinnstiftend. Bin ja selbst ein Freund der Digitalisierung, aber die Symbiose zwischen Physischen und Digitalen Dingen – da sind wir noch weit weg. Es wäre das gleiche zu sagen, ich zeige meinem Kind ein Youtube Video wie man schwimmt und dann klappt es. Eltern, geht mit euren Kindern ins Schwimmbad und bringt ihnen mit Freude selbst Schwimmen bei – man muss nicht alles outsourcen – https://www1.wdr.de/nrw/niederrhein/moenchengladbach/neue-digitale-schwimmkurse-moenchengladbach-100.html

Überwachung per Girocard

Die EC Karte (= Girokarte) soll nun in Apps und auf dem Smartphone landen. Mit dabei, die Alterskontrolle beim Zahlen. Schleichend wird hier ein, schon vorhandenes Netzwerk, voran getrieben. Was hier als Alterskontrolle (oder anders ausgedrückt *notwendig*) bezeichnet wird, ist nichts anderes als die Leute vom Bargeld abzubringen. Denn nun wird einfach gesagt „Personalausweis ist Papierkram – Kopie etc… die Girocard reicht aus“ und ein weiterer Schritt zur Überwachung ist getan.
https://www.golem.de/news/bargeldlos-bezahlen-diese-neuen-funktionen-erhaelt-die-girocard-alias-ec-karte-2606-210106.html

Linux auf dem Desktop 2026 – Nachtrag

Der vorige Beitrag >Linux auf dem Desktop 2026< muss etwas geändert werden. Ist bei CachyOS per Standard der Plasma Desktop aktiviert (KDE), ist es mit Gnome sehr wohl möglich eine saubere RDP Verbindung aufzubauen mit dynamischer Auflösung. Dazu noch eine VM mit Windows, welche über SPICE angebunden wird. Somit kann sich wohl Windows langsam verabschieden auf dem Laptop. Vlt. wirds dieses Jahr doch was….

Linux auf dem Desktop 2026

Alle Jahre schaue ich mir mal Linux auf dem Desktop an, um zu sehen wie weit die Übernahme (The year of Linux on the Desktop!) vorangeschritten ist. Vorweg mein Anwendungsziel:
– Laptop mit Linux
– Zugriff via Remote Desktop oder ähnlichem
– möchte meine Remote Sitzung gerne lokal übernehmen (wie Windows RDP Sitzungen)

Nach etwas Recherche und praktischerweise auch viel Erfahrung in Linux (seit 1999) habe ich mir mal CachyOS angesehen. Installation etc. ist mittlerweile seit Jahren schon sehr leicht zu bewerkstelligen. Paketauswahl belies ich auf Standard (Plasma Desktop etc).
Nach der Installation die Windows Profile von Thunderbird und Firefox rübergezogen und schon konnte ich lossurfen. Damit wäre, neben der VMware Workstation installation fürs Banking auch schon alles durch. Nun kam der Teil des Remote Desktops. Und hier holte mich das Jahr des Linux Desktops wieder ein…. eine vernünftige Lösung für eine saubere Remote Sitzung gibt es nicht. Mit KRDP ist zwar eine Verbindung möglich, diese ist aber… nun ja… sehr schlecht. Nach etwas recherche bin ich auf den Lamco RDP Server gestoßen. Dieser läuft stabil und bietet auch schon fast alles was ich möchte. Nun aber sind die folgenden Probleme aufgetreten:
– die Bildschirmauflösung bleibt nativ vom Laptop (ich arbeite an einem großen Bildschirm, aber dynamische Auflösung klappt wegen des Spiegelns nicht)
– der Bildschrim bleibt immer an – er geht nicht in den Energiesparmodus oder sonstiges
– der RDP Server muss immer händisch gestartet werden und erfordert jedesmal einige Sicherheitsabfragen

Das heißt um kurz mit RDP zuzugreifen benötige ich 1-2 Minuten vorarbeit und das Ergebnis ist durchwachsen.
Nun gibt es noch xrdp was eine virtuelle sitzung im Hintergrund aufruft – aber – eine Übernahme bei einer lokalen Anmeldung klappt nicht (das passiert oft bei mir).

Mit diesen Kinderkrankheiten die IMMER noch bestehen, wird es dieses Jahr wieder nichts mit Linux auf dem Desktop… leider.

Ignoranz von KI

Aktuell herrscht ein schwarz/weiss Denken zum Thema KI. Das greift tief hinein in einen Gemütszustand von Menschen. Der Mensch möchte, zumindest in der westlichen Welt, als Individium wahrgenommen werden, welches nicht berechenbar ist. Doch jeder Mensch ist, bis auf Nuancen, berechenbar. Der Begriff Mainstream wurde bereits in den 60er geprägt vom Marketing- und Gesellschaftlichen Thinktanks. Mainstream ist die Masse – berechenbar, steuerbar. Sie reagiert, mathematisch gesehen, auf klare Strukturen folgt einem leicht zugänglichen Geschmack, welcher sozialen Druck aufbaut (wie jeder Gesellschaft). Somit folgen viele einem „Trend“.
Nebenher gibt es die Randgruppen, die auch innerhalb der Randgruppe einem Mainstream folgen. Somit sind einzelne Gruppierungen auch nicht frei von einer Blaupause. Nur ganz wenige Individualisten können den Anspruch erheben, sich völlig unter dem Radar zu bewegen. Doch diese Menschen sind auch frei von solchen Ängsten.

Der Mensch ist berechenbar – zwar nicht 100% aber er ist berechenbar. Legt man Verschwörungstheorien auf Seite, benutzt das CIA und das FBI bekannterweise schon eine gewisse Massensteuerung durch die Medien. Auch das dritte Reiche nutzte Propaganda zu Steuerung. Mit Smartphones und „smarter“ Technologie im Haushalt ist es noch einfacher den Menschen zu berechnen und zu steuern. Was viele aber nicht reflektieren – wir sind nicht berechenbar, weil wir so einfach sind – nein, wir sind berechenbar geworden, weil wir uns der Technik anpassen.
Während die Anfänge von KI holprig waren, sind heute die Ergebnisse ohne Fachkenntnisse schwer einzuordnen. Sie klingen immer valide und oft wahr, aber es fehlt an Substanz (-> weil KI nur das wiedergeben kann, was sie gelernt hat). Aber wir passen uns an. Wir verlassen uns mehr und mehr darauf, was ausgegeben wird. Wir folgen Anweisungen auf dem Smartphone, sprechen mit der KI, folgen der Technik und begeben uns auf eine Stufe mit der Technologie. Sie sollte uns helfen, aber wir helfen ihr mehr und mehr. KI lernt von uns und bewahrt Wissen – ob richtig oder falsch wird in 50 Jahren niemand mehr validieren können. Denn wir begeben uns in die Abhängigkeit und Berechenbarkeit von Maschinen.
Mit Google fing es schon an, daß Wissen keine Ressource mehr ist – man muss nur wissen WIE man es finden kann. Damit ist der Grundstein für eine Grundignoranz gelegt. Nun gibt es KI, welche selbst die aktive Aufgabe zum Suchen uns komplett abnimmt und uns mundgerechte und vor allem, personalisierte Antworten liefert. Mit dieser Abstumpfung begeben wir uns auf die Stufe einer Maschine, welche auf Anweisungen wartet.

Diese Ignoranz wird uns die nächste Generation vor allem eins Lehren – der Mensch verkommt zu einer Nummer in der Matrix.

Webapplikationen selbst hosten…

… und eine digital Souverinität erreichen. Das klingt wie ein Traum für viele, gerade in einer Zeit in welcher die USA hohl zu drehen scheint. Doch was braucht es? Viele romantische Blogartikel beschreiben es als einfache Sache. Doch hier wird aus der Perspektive von Könnern geschrieben – von Leuten, die Hobbymäßig dran arbeiten oder es gar ihr Lohn und Brot ist. Doch wie sieht es mit dem Otto Normal Bürger aus, der zwar Interesse hat, dem aber das notwendige Fachwissen fehlt.

Hier möchte ich eine Platform anbieten, welche die gängigen Bereiche Suche, Youtube, Textaustausch und Terminfindung abdeckt. Das ist in Planung und ich hoffe es bald anbieten zu können.

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