Der vorige Beitrag >Linux auf dem Desktop 2026< muss etwas geändert werden. Ist bei CachyOS per Standard der Plasma Desktop aktiviert (KDE), ist es mit Gnome sehr wohl möglich eine saubere RDP Verbindung aufzubauen mit dynamischer Auflösung. Dazu noch eine VM mit Windows, welche über SPICE angebunden wird. Somit kann sich wohl Windows langsam verabschieden auf dem Laptop. Vlt. wirds dieses Jahr doch was….
pac
Linux auf dem Desktop 2026
Alle Jahre schaue ich mir mal Linux auf dem Desktop an, um zu sehen wie weit die Übernahme (The year of Linux on the Desktop!) vorangeschritten ist. Vorweg mein Anwendungsziel:
– Laptop mit Linux
– Zugriff via Remote Desktop oder ähnlichem
– möchte meine Remote Sitzung gerne lokal übernehmen (wie Windows RDP Sitzungen)
Nach etwas Recherche und praktischerweise auch viel Erfahrung in Linux (seit 1999) habe ich mir mal CachyOS angesehen. Installation etc. ist mittlerweile seit Jahren schon sehr leicht zu bewerkstelligen. Paketauswahl belies ich auf Standard (Plasma Desktop etc).
Nach der Installation die Windows Profile von Thunderbird und Firefox rübergezogen und schon konnte ich lossurfen. Damit wäre, neben der VMware Workstation installation fürs Banking auch schon alles durch. Nun kam der Teil des Remote Desktops. Und hier holte mich das Jahr des Linux Desktops wieder ein…. eine vernünftige Lösung für eine saubere Remote Sitzung gibt es nicht. Mit KRDP ist zwar eine Verbindung möglich, diese ist aber… nun ja… sehr schlecht. Nach etwas recherche bin ich auf den Lamco RDP Server gestoßen. Dieser läuft stabil und bietet auch schon fast alles was ich möchte. Nun aber sind die folgenden Probleme aufgetreten:
– die Bildschirmauflösung bleibt nativ vom Laptop (ich arbeite an einem großen Bildschirm, aber dynamische Auflösung klappt wegen des Spiegelns nicht)
– der Bildschrim bleibt immer an – er geht nicht in den Energiesparmodus oder sonstiges
– der RDP Server muss immer händisch gestartet werden und erfordert jedesmal einige Sicherheitsabfragen
Das heißt um kurz mit RDP zuzugreifen benötige ich 1-2 Minuten vorarbeit und das Ergebnis ist durchwachsen.
Nun gibt es noch xrdp was eine virtuelle sitzung im Hintergrund aufruft – aber – eine Übernahme bei einer lokalen Anmeldung klappt nicht (das passiert oft bei mir).
Mit diesen Kinderkrankheiten die IMMER noch bestehen, wird es dieses Jahr wieder nichts mit Linux auf dem Desktop… leider.
Ignoranz von KI
Aktuell herrscht ein schwarz/weiss Denken zum Thema KI. Das greift tief hinein in einen Gemütszustand von Menschen. Der Mensch möchte, zumindest in der westlichen Welt, als Individium wahrgenommen werden, welches nicht berechenbar ist. Doch jeder Mensch ist, bis auf Nuancen, berechenbar. Der Begriff Mainstream wurde bereits in den 60er geprägt vom Marketing- und Gesellschaftlichen Thinktanks. Mainstream ist die Masse – berechenbar, steuerbar. Sie reagiert, mathematisch gesehen, auf klare Strukturen folgt einem leicht zugänglichen Geschmack, welcher sozialen Druck aufbaut (wie jeder Gesellschaft). Somit folgen viele einem „Trend“.
Nebenher gibt es die Randgruppen, die auch innerhalb der Randgruppe einem Mainstream folgen. Somit sind einzelne Gruppierungen auch nicht frei von einer Blaupause. Nur ganz wenige Individualisten können den Anspruch erheben, sich völlig unter dem Radar zu bewegen. Doch diese Menschen sind auch frei von solchen Ängsten.
Der Mensch ist berechenbar – zwar nicht 100% aber er ist berechenbar. Legt man Verschwörungstheorien auf Seite, benutzt das CIA und das FBI bekannterweise schon eine gewisse Massensteuerung durch die Medien. Auch das dritte Reiche nutzte Propaganda zu Steuerung. Mit Smartphones und „smarter“ Technologie im Haushalt ist es noch einfacher den Menschen zu berechnen und zu steuern. Was viele aber nicht reflektieren – wir sind nicht berechenbar, weil wir so einfach sind – nein, wir sind berechenbar geworden, weil wir uns der Technik anpassen.
Während die Anfänge von KI holprig waren, sind heute die Ergebnisse ohne Fachkenntnisse schwer einzuordnen. Sie klingen immer valide und oft wahr, aber es fehlt an Substanz (-> weil KI nur das wiedergeben kann, was sie gelernt hat). Aber wir passen uns an. Wir verlassen uns mehr und mehr darauf, was ausgegeben wird. Wir folgen Anweisungen auf dem Smartphone, sprechen mit der KI, folgen der Technik und begeben uns auf eine Stufe mit der Technologie. Sie sollte uns helfen, aber wir helfen ihr mehr und mehr. KI lernt von uns und bewahrt Wissen – ob richtig oder falsch wird in 50 Jahren niemand mehr validieren können. Denn wir begeben uns in die Abhängigkeit und Berechenbarkeit von Maschinen.
Mit Google fing es schon an, daß Wissen keine Ressource mehr ist – man muss nur wissen WIE man es finden kann. Damit ist der Grundstein für eine Grundignoranz gelegt. Nun gibt es KI, welche selbst die aktive Aufgabe zum Suchen uns komplett abnimmt und uns mundgerechte und vor allem, personalisierte Antworten liefert. Mit dieser Abstumpfung begeben wir uns auf die Stufe einer Maschine, welche auf Anweisungen wartet.
Diese Ignoranz wird uns die nächste Generation vor allem eins Lehren – der Mensch verkommt zu einer Nummer in der Matrix.
Webapplikationen selbst hosten…
… und eine digital Souverinität erreichen. Das klingt wie ein Traum für viele, gerade in einer Zeit in welcher die USA hohl zu drehen scheint. Doch was braucht es? Viele romantische Blogartikel beschreiben es als einfache Sache. Doch hier wird aus der Perspektive von Könnern geschrieben – von Leuten, die Hobbymäßig dran arbeiten oder es gar ihr Lohn und Brot ist. Doch wie sieht es mit dem Otto Normal Bürger aus, der zwar Interesse hat, dem aber das notwendige Fachwissen fehlt.
Hier möchte ich eine Platform anbieten, welche die gängigen Bereiche Suche, Youtube, Textaustausch und Terminfindung abdeckt. Das ist in Planung und ich hoffe es bald anbieten zu können.
Der 3. Weltkrieg
Ohne in das Horn der Pessimisten zu blasen – doch mit solchen Aussagen wird der 3. Weltkrieg nun endgültig eingeläutet:
https://orf.at/stories/3422682

Hintergrund: https://archive.is/UvNmw#Objekt_im_Krieg_in_der_Ukraine
https://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6lleitung_Freundschaft#Objekt_im_Krieg_in_der_Ukraine
Was alles so schiefläuft
Am Sonntag durften wir unsere Nachbarin zum Kaffee begrüßen. Der Grund war banal eigentlich, doch es offenbarte etwas wirklich erschreckendes.
Letztes Jahr furh ein Schwerlastransporter durch unsere Straße. Da eigentlich keine Transporte dieser Art durch unser Dorf stattfindenen dürfen, wurden wir auch etwas unsaft gegen 21.20 Uhr darauf hingewiesen als einen Ruck an unserer Mauer gab. Der Transport blieb hängen, bei uns an der Natursteinwand (glücklicherweise ohne Mängel), allerdings beim zurücksetzen und erneutem Versuch dann auch bei unserer Nachbarin mit dem Resultat, daß eine Dachverkleidung ausgehebelt und verbogen wurde.
Der Fahrer, keines Deutsch mächtig, und seine zwei Gehilfen beschwichtigten und fingen an zu messen. Nach ca. 1 Stunde, mit Lasermessung und cm genauer Arbeit, konnte der Transport weiterfahren. Im Gespräch mit allen beteiligten und auch dem Führer des Warnfahrzeuges (welcher nur den Kopf schüttelte) schien die Sache klar. Aufgrund der ersten Nettigkeit machte unsere Nachbarin einen kapitalen Fehler – sie rief NICHT die Polizei.
Wir spulen vor – Dezember 2025. Die erste Gerichtsverhandlung lief an. Eigentlich sollten meine Frau und ich als Zeugen auftreten. Eine Einladung des Gerichts erhielten wir leider nicht. Der Fall wurde vertagt, da keine Zeugen auftragen. Unsere Nachbarin war frustriert, fragte berechtigterweise wo wir waren und beim Anruf auf dem Amtsgericht erhielten wir die lapidare Aussage „der Kollege sei aktuell krank und sie sind unterbesetzt“. Der Vertreter des Transportunternehmers hatte in der Gerichtsverhandlung gesagt, daß es kein Schwertransport war (Fotos mit CONVOI EXCEPTIONAL und auch Warnlichter mit „Schwertransport“ lagen dem Gericht vor) und das Gut auch nicht die gängien Maße überschritt. Natürlich waren alle Fahrer geschult (sind aber nicht vor Gericht erschienen) und natürlich waren es alle geschulte Fahrer. Die Nachbarin möchte einfach nur Geld sehen – daß war die Aussage des Anwaltes.
Der Richter vertagte. Im Februar gab es ein Schreiben der Amtsgerichtes, daß der gegnerische Anwalt unsere Nachbarin auf Versicherungsbetrug verklagen will. Nicht erwähnt bisher – der Streitwert: 600 Euro.
So musste unsere Nachbarin selbst das Szepter in die Hand nehmen, im Landratsamt anrufen, anfragen stellen die eig. ihr Anwalt machen müsste – immer mit dem Hinweis, wir können nicht weiterhelfen, Datenschutz, und so weiter und so fort.
Am vorigen Wochenende gab es den Befreiungsschlag – ein anderer Nachbar hat ein Foto gemacht als der Transport an der Wand hängen geblieben ist. Dieses wurde der Anwältin der Nachbarin zugespielt, welche nun auf einmal vollends tätig wurde – Landratsamt konnte bestätigen, daß der Transport NICHT durch unser Dorf hätte fahren dürfen, dieser für eine andere Route angemeldet war und man sieht auf dem Foto auch recht deutlich, daß die Ladungsmaße nicht wirklich für die Straße geeignet waren. Es bleibt also spannend.
Mich erschreckte an dieser Geschichte diese Untätigkeit der Stellen, die Geld dafür bekommen:
- Amtsgericht schickt keine Vorladungen raus, da ein(!) Kollege krank
- Anwältin kümmert sich nicht wirklich um die Sache (ist mir auch schon einige Male passiert und das mit mehreren Anwälten)
- Gericht kümmert und hinterfragt nicht, warum Zeugen nicht kommen und ob da was schiefgelaufen wird – im Gegenteil wird dem „lauten“ Anwalt mehr Gehör geschenkt
Es ist bezeichnend, denn diese Geschichte zieht sich durch alle Formen in unserer Gesellschaft. Nur noch das nötigste tun solange es mich nicht selbst betrifft – aber Erwartungen bleiben hoch.
Zelda wird 40
Am 21. Feburar 1986 erblickte das erste Zelda in Japan das Licht der Spielewelt. Und während ich mein erstes Abenteuer erst ca. 1990 erleben durfte und es mich bis heute fesselt, so schaffte es Nintendo eine Marke neben Mario und Metroid zu etablieren und ein Genre zu prägen wie keine anderen bisher. Zelda lieferte Abenteuer die leicht zugänglich sind aber schwer zu meistern. Etwas was heute nur noch wenige Spiele vermögen. Und es prägte eine ganze Generation von Spielern. Noch im NES Zeitalter mit gedruckter Karte und dem Ziel, alles selbst zu erkunden und auch Geheimnisse herauszifinden ist es nun auf der Switch eine Mischung aus Abenteuer und Minecraft light.
Was bleibt ist ein nostalgischer Blick und jedesmal wenn ich Dark Souls spiele, die Erinnerung das Zelda den Grundstein für diese Art Abenteuerspiel legte. Alles gute!
Europa hat den Krieg in der Datenhoheit schon verloren
Europa hat den Krieg in der Datenhoheit schon verloren, bevor er anfängt.Ein interessanter Artikel den ich unterschreiben kann, im Bezug darauf das Europa schon lange den Anschluss verloren hat und auch nie mehr einholen wird:
https://archive.is/ujlkd


